24. März 2010
17.: Sonntag, 21.03.10 SV Rockau – SV Frauenprießnitz 2 : 3
18.: Freitag, 02.04.10 SV Frauenprießnitz - Jenapharm II 3 : 1
19.: Samstag, 27.03.10 SG Union Isserstedt – SV Frauenprießnitz 5 : 0
20.: Sonntag, 14.04.10 SV Frauenprießnitz – SV Orlamünde 1 : 1
21.: Samstag, 17.04.10 SV Thalbürgel – SV Frauenprießnitz 0 : 0
22.: Samstag, 24.04.10 TSV Schkölen – SV Frauenprießnitz 0 : 1
23.: Sonntag, 09.05.10 SV Frauenprießnitz – SV Rothenstein
24.: Sonntag, 16.05.10 SV Kahla II – SV Frauenprießnitz
25.: Sonntag, 30.05.10 SV Frauenprießnitz – SV Hermsdorf II
26.: Sonntag, 06.06.10 FV Bad Klosterlausnitz – SV Frauenprießnitz
Tabelle:
17. November 2009
Sonntag, 15.11. SV Frauenprießnitz – FV Bad Klosterlausnitz 3 : 4
Freitag, 20.11. Training unter Eberhardt Vogel
Sonntag, 22.11. SV Frauenprießnitz – SV Kickers Maua 2 : 1
Samstag, 28.11. SC Empor Mörsdorf – SV Frauenprießnitz 5 : 1
Sonntag, 06.12. SV Frauenprießnitz – Post SV Jena 2 : 0
Tabelle , Statistiken und weitere Info´s
9. April 2010
In der OTZ vom 06.04.2010 steht geschrieben, dass mehr Qualität in Frauenprießnitz eingezogen ist… Da liegt der Schreiber nicht falsch. Auch wenn der Rest des Textes nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Zum ersten Mal kamen unsere 3 Neuzugänge zum Einsatz und es folgte ein 3:1 Sieg.
Schulz schoss in der 4. Minute einen Freistoß von rechts in Richtung langes Eck. Freund und Feind rutschten vorbei und der Ball rollte ohne eine weitere Berührung ins Tor. In der 7. Minute legte Wippich durch Vorarbeit von Knefellkamp und eines Gegnerischen Spielers das 2:0 nach und schaffte somit den Grundstein für den Sieg.
Frauenpireßnitz beschränkte sich danach allerdings nur noch aufs Verteidigen und ließ sich somit tief in die eigene Hälfte drängen. Zählenswertes sprang allerdings nicht heraus, da die Abwehr um Bomhoff und das Mittelfeld um Wackernagel, Ulrich und Co. sicher standen.
Nach dem Wechsel reagierte Trainer Schmidt mit einem Umbau der Mannschaft um für Entlastung zu sorgen. Er nahm Wippich in den Sturm. Die Rechnung ging auf! Wippich erzielte nach schönem Zuspiel von Knefellkamp das ersehnte 3:0 in der 52 Minute. In Minute 55 hat die Hintermannschaft etwas geschlafen. Der Anschlusstreffer zum 3:1 war letztlich nur statistischen Wert.
Die Auswechslung von Ulrich (60. Min.) und dem zusammenhängenden erneuten Umbau der Mannschaft sorgte für ein wenig Verunsicherung im Spiel. Wippich und Schulz hatten noch Gelegenheit auf Erhöhung, scheiterten jedoch an einem Spieler der auf der Linie stand und angeschossen wurde.
OTZ Bericht
Mit den Neuzugängen Ulrich, Benzner und Bomhoff zieht neue Qualität ein. Der SVF profitierte von einem frühen Doppelschlag. Das 1:0 entsprang einem 25 Meter-Freistoß von Halbrechts ins lange Eck. Den zweiten Treffer hatte Wippich schön herausgespielt, beim 3:0 sprangen nach einer Wippich-Flanke ein Frauenprießnitzer und ein Jenaer am Ball vorbei. Böhmes Anschluss hatte nur statistischen Wert.
Krull, Schmidt, Triebsch, M. Veit, Wippich, Wackernagel, Schulz, Knefellkamp (85. Märtin), Ulrich (60. N. Korsenewski), Bomhoff, Benzler (GK/87. P. Bergmann)
Tore:
1:0 (4.) Schulz
2:0 (7.) Wippich
3:0 (52.) Wippich
3:1 (55.) Böhme
24. März 2010
Am Sonntag 21.03.2010 rollte der Ball allerdings nicht wirklich, denn direkt zum Anpfiff hat der Himmel seine Schleusen geöffnet und es schüttete wie aus Eimern. Unter diesen Bedingungen war es für beide Mannschaften sehr schwer ein Spiel zustande zu bekommen, erstrecht wenn der Winter noch in den Waden steckte.
Mit 18 Spielern (davon 3 neue im Gepäck) sind wir angereist um 3 Punkte aus Rockau zu holen. In der 1.Halbzeit passierte bis zum 1:0 (40. Min.) von Toni Markert nicht viel. Ein direkt verwandelter Freistoß aus 20 m setzte Frauenprießnitz in eine kurze Schreckphase.
Diese war schnell überwunden als M. Rosemann den glücklichen Ausgleich durch die Beine des Torhüters von Rockau schoss (44.). Kurz darauf hatte Krähling einen Freistoß von der Mittellinie, aus halbrechter Position, an den langen Pfosten geschlagen, wo M. Veit goldrichtig stand und zur Führung einköpfte (45.).
In Hälfte Zwei hat Rockau die 2 – 3 kleinen Möglichkeiten zum Ausgleich nicht nutzen können. Folgerichtig hat Schulz eine Vorlage aus dem Gewühl im Mittelfeld eiskalt zum 1:3 genutzt (81.). Das 2:3 von Rockau (88.) war dann nur noch ein „Schönheitsfehler“
OTZ Bericht:
Rockau hat zweieinhalb Chancen zugelassen und drei Gegentore kassiert. Die Hintermannschaft stand vor allem vor dem Wechsel unsortiert. Absprachfehler begünstigten binnen zwei Minuten die Wende zum 2:1 für die Gäste. Rockau hatte drei, vier gute Gelegenheiten, der Anschluss war nur Makulatur.
Krull, Schmidt, Triebsch, M.Veit (87. Bohnhoff), M. Rosemann (72. Bergmann), Krähling (GK), N. Korsenewski (GK / 61. Knefelkamp), Wippich, Wackernagel, Schulz, Hirsch
Tore:
1 : 0 Markert (40.)
1 : 1 M. Rosemann (44.)
1 : 2 M. Veit (45.)
1 : 3 Schulz (81.)
2 : 3 Scheller (88.)
1. Dezember 2009
SC Empor Mörsdorf – SV Frauenprießnitz 5 : 1
Es war nicht der Tag für Frauenprießnitz. Ohne Kapitän Wippich und Torwart Krull (beide Verletzt) ist man nach Mörsdorf gefahren.
Trotz des 0:1 Rückstand verlief das Spiel in der 1. Halbzeit bei kaltem Wind noch ziemlich gut ab.
Als dann in der 2. Halbzeit auch noch Wackernagel verletzt ausgewechselt werden musste, verlor man komplett den Faden. Alle Bälle gingen nur noch hoch und weit in die Hälfte des Gegners, es wurden keine Zweikämpfe gewonnen und man holte sich unnütze Gelbe Karten beim Schiedsrichter ab. Mörsdorf nahm das Heft in die Hand und überrannte Frauenprießnitz. Außer einen Lichtblick von Schulz zum 4:1 hatte man nichts mehr entgegen zu setzen und verlor somit man das Spiel.
Am Sonntag gegen Post Jena wird es wieder besser gehen. Krull, Wippich und hoffentlich auch Wackernagel sind wieder dabei.
OTZ Bericht vom 01.12.09
Mörsdorf bot eine kompakte Leistung und stellte nach der Pause den Sieg sicher. Heuschkel traf zweimal per Kopf jeweils nach Ecken von Burgstedt. Die Gästeabwehr hatte bis dato keine Probleme gehabt. Im Spiel nach vorn ging bei den Frauenprießnitzern wenig.
SVF: A. Korsenewski, Schmidt (GK), Triebsch, M. Veit (74. Bergmannn), Rosemann (GK/ 83. Taubald), Krähling, N. Korsenewski, Wackernagel (46. Märtin), Schulz (GK), Knefelkamp, Hirsch
Zuschauer: 30
Tore:
1:0 – 31. -
2:0 – 46. -
3:0 – 50. -
4:0 – 58. -
4:1 – 66. – Schulz
5:1 – 84.
24. November 2009
“Matz ist in der Schiri-Kabine”, sagt Jürgen Hofmann. Eilig kommt der Vorständler des SV Frauenprießnitz aus dem Kabinentrakt. Dort hängen die Bilder der altvorderen Kämpfer, auf Papier gebannt und gerahmt von der 1996er D-Jugend bis hin zur Elf aus Kreisoberliga-Zeiten. “Gleich die erste Tür”, sagt Hoffmann. Wenige Meter und ein paar Bilder weiter unterbricht die besagte Kabine die chicheringrüne Tapete. “Matz” sitzt drin.
Jürgen Hofmann hat sich alles aufgeschrieben. “242 Mal spielte er im Dress des FC Carl Zeiss. Er erzielte dabei 118 Tore.” Über die Lautsprecher am Sportlerheim verliest Hofmann diese beeindruckende Bilanz des Eberhard “Matz” Vogel. Und nun ist er in Frauenprießnitz. Schnell noch die Stutzen zurecht rücken, die Regenjacke drüber gezogen – dann geht es raus; raus auf den Rasen, wo die aktuelle Frauenprießnitzer Fußball-Elf schon wartet. Eberhard Vogel wird für 90 lange Minuten ihr Trainer sein.
“Sie haben sich mal gewünscht, von einem echten Profi trainiert zu werden”, berichtet Jürgen Hofmann. Und der knüpfte den Kontakt zum Ex-Nationalspieler. “Das mache ich gern”, sagt Vogel. Die Mannschaft hat sich derweil schon eingelaufen, draußen am Bierwagen philosophieren die, die immer da sind, über Fußball. Der Glühwein erleichtert das Reden, während Eberhard Vogel es bei kurzen, aber sehr deutlichen Ansagen belässt: “Wir machen alles mit Ball”, sagt er – 22 Mundwinkel treibt er damit kurz nach oben. Kurz. “Aber denkt ja nicht, dass es dadurch leichter wird.”
Jürgen Hofmann hat das Mikrofon längst beiseite gelegt. Hautnah will er dabei sein, wenn “Matz” die Kreisklasse-Kicker antreibt. “Die stehen unten drin. Ich habe extra vorher nachgeschaut”, sagt Vogel leise. Deshalb lässt er nicht locker, mit Fangspielen jagt er die Jungs über den Rasen. “Jawoll, den haste noch!” Oder: “Bewegen! Freilaufen! Andere Seite!” Vogel gibt Ratschläge: “Kopf hoch! Das ist wichtig im Fußball. Du musst schauen, wo der Gegner ist.” Bei manchem hat die Schnappatmung längst eingesetzt.
In einer alten romantisch-rostigen Schubkarre liegen die Trainingsutensilien bereit – Leibchen, Stangen, Hütchen. “Matz” Vogel braucht sie nicht. Denn alles macht er mit dem Ball. Aus den Lautsprechern dudelt Bruce Springsteens “Human Touch” – irgendwie als Botschaft für den Trainer für einen Tag, die Jungs nicht ganz so hart ran zu nehmen. Weiter geht es am Boden: “Jonglieren im Sitzen!” Auweia! “Nur mit den großen Zehen und die Fußspitzen nach innen. Den Ball nur aus dem Unterschenkel heraus treffen.” Nun ja, während die Kicker ihr Glück versuchen, traut die zahlreiche Besucherschar dem Braten nicht: “Das kannst du denen erzählen, bis zum Spiel am Wochenende ist das eh vergessen.” Falsch! Mit 2:1 wird Frauenprießnitz Kickers Maua schlagen. Einen kleinen Anteil hat sicher auch “Matz” Vogel daran. Nach 90 Trainingsminuten bekommt er einen dicken Applaus der Jungs – und ein deftiges Bauernfrühstück im Sportlerheim.
Dort sitzt er dann, mit den SVF-Kickern. An der Wand hängen hier keine Bilder, hier hängen die Prachtwimpel ihrer zahlreich unterlegenen Gegner. Und viele Geschichten werden erzählt … Eberhard Vogel hört zu.Sie haben sich mal gewünscht von einem echten Profi trainiert zu werden.
Von Michael Ulbrich Frauenprießnitz (OTZ).
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